Der Wald in Pihl

Pihl ist ein großes und ressourcenreiches Außenbereichsgrundstück, und nachhaltige Forstwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Verwaltung dieses vielfältigen Anwesens. Von Pihls Fläche von 250.000 Dekar sind fast 80.000 Dekar produktive Waldfläche.

Nachhaltige Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft ist nachhaltig; der Wald wird aktiv als erneuerbare Ressource auch aus Klimaperspektive genutzt, die biologische Vielfalt wird gesichert und die Bedeutung der Wald- und Außenbereichsflächen für Kultur, Umwelt und Freizeit sowie für diejenigen, deren Tätigkeit mit dem Wald verbunden ist, wird gewahrt. Pihl ist Mitglied der FSC- und PEFC-Gruppenregelung von Glommen Mjøsen Skog und folgt dem norwegischen PEFC-Waldstandard. Da das Anwesen von beträchtlicher Größe mit großen Waldgebieten ist, haben wir in der Regel jedes Jahr eine FSC-Revision und -Aufsicht.

In Pihl wird im südlichen Teil des Anwesens, d. h. südlich von Hamarseterhøgda, reguläre Forstwirtschaft betrieben, während nördlich von Hamarseter Gebirgswald geerntet wird. Im Gebirgswald wird durchforstet, und die gerodeten Flächen sind kleiner. Jährlich werden etwa 10.000 Kubikmeter Holz entnommen, was unter der Gleichgewichtsmenge für das Anwesen liegt. Die Gleichgewichtsmenge entspricht ungefähr der jährlichen Holzproduktion des Waldes auf dem Anwesen in m³.

Im Jahr nach der Ernte werden die gerodeten Flächen markberedt und entwässert, bevor wieder neuer Wald gepflanzt wird. Jährlich werden 20.000 bis 40.000 Forstpflanzen gesetzt. Von der Pflanzung bis zur Ernte als ausgewachsener Baum vergehen etwa 120 Jahre. Im Wald wird dies als Umtriebszeit bezeichnet, die umso länger ist, je höher man in Richtung Gebirge und Baumgrenze kommt. Zum Vergleich kann die Umtriebszeit unten am Mjøsa bis zu 50 Jahre betragen.

Gebirgswald

Alle Wälder landeinwärts vom Åstdalen, mit höher gelegenen Wäldern über 700 Metern, werden als Gebirgswald klassifiziert. Dieser Wald ist anfällig, und es ist besonders wichtig, dass die Waldbewirtschaftung korrekt durchgeführt wird. In diesen Gebieten muss jährlich eine Genehmigung für die Holzernte beantragt werden, und es gibt Anforderungen an die Planung, Besichtigungen und Dokumentation der Durchführung der Holzernte. Um einen guten Überblick über besondere Rücksichten zu gewährleisten, werden vor und nach der Holzernte Umweltformulare ausgefüllt, die mit dem Fahrer der Holzernte-Maschine gründlich durchgegangen werden.

Es wird großer Aufwand betrieben, um den Wald bestmöglich zu bewirtschaften.
Die Waldbewirtschaftung muss korrekt erfolgen, die biologische Vielfalt und Kulturdenkmäler müssen geschützt werden, gleichzeitig soll ein reiches Freizeitangebot für Hüttenbesitzer und Besucher ermöglicht werden.

Geschützter Wald

Storstillia, zwischen Aksjøen und Storstilien, ist ein Gebiet von etwa 5000 Dekar, das administrativ geschützt ist. Hier können Sie zwischen Bäumen in einem Urwald wandern, der seit Jahren unberührt ist. Ein Teil der Fichten hier ist etwa 200 Jahre alt.

Ziel des freiwilligen Schutzes ist es, wichtige biologische Gebiete und die Artenvielfalt zu erhalten. Hier wird der Wald durch natürliche Prozesse geformt, ohne äußere Einflüsse. Gefallene Bäume sollen liegen bleiben, bis sie sich zersetzen, und neue Pflanzen und Bäume sollen von selbst keimen. Liegende tote Bäume sind wichtige Lebensräume für Insekten, Pilze und seltene Arten.

Dies ist eines der Gebiete in Pihl, das für diejenigen, die sich für die biologische Vielfalt interessieren, besonders spannend zu besuchen sein kann, ähnlich wie die Naturreservate in der Umgebung.